DIY Folientunnel Hochbeet

Schutz vor Schädlingen und vor zu kaltem Wetter – das war meine Anforderungen für einen Folientunnel.

Bei dem Projekt wurde ich tatkräftig von meiner Schwester und meinem Papa unterstützt, ohne die beiden wäre ich vermutlich irgendwann mal verzweifelt. Jetzt, wo ich weiß wie es funktionieren muss, wie man es baut kann ich aber in Serienproduktion gehen! Vielleicht mache ich bei den Bodenbeeten im Bauerngarten weiter… vielleicht!

Du brauchst:
– Dachlatten (Querschnitt: ca.2x5cm
– Bretter für die horizontale Einfassung der Beete (Querschnitt: ca.2x8cm)
– Betoneisen (Durchmesser: 8mm)
– Evilonrohre/Installationsrohre (Durchmesser:16mm)
– Folie/Fließ
(Alles natürlich in den Maßen, die für dein Beet passen)
– Akkuschrauber/Bohrer
– Flex
– idealerweise Heißluftfön
– Schrauben, Schrauben, Schrauben
– Schnur

Der erste Schritt besteht darin, dass man innen einen Rahmen aus Dachlatten befestigt, worauf dann die horizontale Einfassung der Bretter befestigt wird.
Alles genau abmessen – passend abschneiden und Schrauben. In meinem Fall mit den Schwartlingen mussten wir diese oben abfräsen damit wir hier eine gerade und ca. gleich hohe Auflagefläche erhalten.

Ist der Rahmen und die Einfassung der Beete mit den Brettern erledigt, kommt als nächstes das Bohren dran.
Am besten bohrt man direkt durch das Brett, die Dachlatte und wenn möglich noch ins Holz des Hochbeets.

In diese vorgebohrten Löcher kommen dann die Eisenstangen, die auf ca. 20cm abgeflext werden. Tipp: Das Ende sauber flexen und ev. den ganzen „Anker“ leicht schräg nach innen, Richtung Hochbeet-Mitte, neigen.

Jetzt kommen die Installationsrohre und der Heißluftfön zum Einsatz. Die abgemessenen Rohre leicht mit dem Heißluftfön anwärmen, damit sie sich leichter biegen lassen. Hier ist aber wirklich Fingerspitzengefühl verlangt – zu viel beeinflusst den runden Bogen, zu wenig und sie können knicken. Hier immer zu zweit arbeiten und mit Ruhe!

Sind die Rohre befestigt fehlt nur noch das Fließ bzw. die Folie.
Die Folie an der langen Seite an je einer Dachlatte antackern/befestigen. An der kurzen Seite mit einer Schnur mittig zusammenbinden. Dann befestigt man mittig vom Bogen einen Schrauben/Nagel und schnürt die zusammengebundene Folie/das Fließ dort fest. Schon hat man hier den Drehpunkt.

Und das war auch der letzte Schritt – jetzt kann man es gleich ausprobieren und stolz auf sich sein.
Kostenpunkt ist durch die wirklich einfachen Materialien nicht hoch, der Zeitaufwand ist natürlich nicht unerheblich, aber auf jeden Fall machbar. Und der Nutzen daraus ist groß!
Und ein lieb gemeinter Tipp: Während dem Bauen alle Tiere die geneigt sind in die unfertige/fast fertige Konstruktion zu springen im Haus verweilen lassen. Die erste Abdeckung musste ich, dank Pumba, gleich 2x machen 😉

Viel Spaß beim Nachbauen!

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