DIY Badewannen Biotop

In einem richtigen Garten darf doch eine Wasserstelle für allerlei Tierchen und Insekten nicht fehlen – aber wie wenn man nicht den Garten umgraben will? Eine Badewanne umfunktionieren!

Ich wollte ja schon immer so eine Wanne im Garten haben – das sieht man ja immer so auf Weiden auf den Almen oder auch bei uns. Und als eine Freundin mich dann fragte, ob ich jemanden weiß, der eine alte Badewannen brauchen könnte war es klar – ICH! 🙂

Also abgeholt und in den Garten verfrachtet. Über den Winter konnte ich mich ausreichend informieren, da ich in der Badewanne ein kleines Minibiotop anlegen wollte – ein kleines eigenständiges Ökosystem.

Als nun die Gartenmärkte wieder geöffnet haben, konnte ich es kaum erwarten endlich die Badewanne zu bepflanzen.

Wichtig für so ein funktionierendes Ökosystem sind die Pflanzen. Die brauchen jedoch verschieden Wassertiefen – also musste ich zuerst einen Uferbereich mit verschiedenen Stufen schaffen.
Die Steine habe ich vorher gewaschen und auch den Boden legte ich mit kleinen Steinen aus.

Zu den Pflanzen:
Als Unterwasserpflanzen nahm ich die Wasserpest und ein Laichkraut – die sind richtige Sauerstofflieferanten – genau das was man braucht.
In die Uferzone setzte ich Sumpfschwertlilie, Tannenwedel und Frauenmantel.
Und eine Seerose durfte natürlich auch nicht fehlen.

Bei der Pflanzung ins Wasser ist ganz wichtig, dass nicht zu viel Erde – unbedingt Teicherde, keine normale Erde – ins Wasser kommt. Zu viele Nährstoffe trage zu vermehrter Algenbildung bei und das will ja keiner. Also habe ich die Pflanzkörbe vorher noch mit einem Gartenflies ausgelegt und von oben noch mit Steinen beschwert, damit so wenig wie möglich ausgeschwemmt wird.

Und schon ist das kleine Biotop fertig – und was soll ich sagen – mir gefällts! Die Wanne wird noch mit schönem Holz verkleidet und ein kleines Plateau soll es auch noch geben, damit man schön beim Wasser sitzen kann. Das jedoch mache ich erst, wenn ich wirklich sicher bin, dass das kleine Ökosystem funktioniert und nicht zu einer stinkenden Brühe mutiert.
Der erste Eindruck ist jedoch gut und ich habe für den Anfang auch noch einen Solarwassersprenkler gekauft, damit auch wirklich genug Sauerstoff ins Wasser gelangt.

Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten 🙂

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